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Calypso - 24.01.2019

Unsere Übernachtung im Calypso von Freitag 18.1. auf Samstag 19.1.19

Am Freitag 18.1.19 wurden Matratzen, Isomatten, Schlafsäcke, Koffer und Taschen ins Jugendhaus geschleppt. Bevor sich das Calypso in ein Bettenlager verwandelte, wurden die vielen Sachen der 30 teilnehmenden Besucher erstmal zu einem Berg aufgeschichtet und zwischengelagert. Denn der Platz im Jugendhaus wurde zunächst anderweitig gebraucht.

Im Billardraum begrüßte das Calypsoteam bestehend aus Julia, Anton und Clara sowie den ehemaligen FSJlern Lena und Julian, die dieses Mal ehrenamtlich mithalfen, alle Übernachtungsgäste. Den Jugendlichen wurde ein leeres Plakat und ein Edding übergeben mit der Bitte, sich gemeinsam zu überlegen, was ihnen für die Übernachtung wichtig ist und auf was die Teilnehmer gerne verzichten würden. Nach kurzer Überlegung landeten auf dem Plakat Sätze wie „Auf die Nachtruhe achten“, „Im Wald nicht weglaufen“, „Keine Darmgase entweichen lassen“ und „Kein Handy beim Essen und ab 2 Uhr nachts“. Das Thema Handyverzicht wurde von uns Mitarbeitern eingebracht und von den Jugendlichen zuerst heißt diskutiert, dann aber mehrheitlich für gut befunden.
Nachdem sich dann jeder noch für zwei Aufgaben eingetragen hatte, die bei so einer Aktion anfallen, ging es los:
In der Küche wurde das drei Gänge-Menü zubereitet, in der Werkstatt wartete das Casino, im Billardraum das Spiel „Werwölfe“ und im Eingangsbereich lieferten sich zwei Gruppen eine Nerf-Schlacht. Dann war das Essen fertig und vier Kellner servierten allen Hungrigen Hackbällchen in Tomatensoße, dazu Salat und zum Nachtisch selbstgemachten Milchreis. Als alle fertig waren, machte sich eine Gruppe ans Tisch abräumen und Küchenchaos beseitigen, die anderen bereiteten schon Mal ihr Nachtlager vor.

Gegen 23 Uhr zogen sich alle warm an für die Nachtwanderung. Mit ein paar Fackeln leuchteten wir uns den Weg zum Lemberg. Oben angekommen, setzten sich diejenigen, die keinen Bedarf auf Verstecken im Wald hatten, weil sie es zu unheimlich fanden, mit Julian und Lena in die Holzhütte und erzählten sich Geschichten. Die anderen stiefelten zusammen mit Anton und Clara in den Wald und spielten mehrere Runden Verstecken im Dunkeln, was allen viel Spaß und so manchem Nervenkitzel bereitete.
Auf dem Rückweg gab es um Punkt 24 Uhr noch ein Geburtstagständchen für Lena und viele Umarmungen und Glückwünsche mitten auf dem Feldweg bei Mondschein.

Zurück im Jugendhaus gingen die Einen ins Bett und die Anderen in die Werkstatt, um noch das ein oder andere Spiel zu spielen oder sich bis spät in die Nacht zu unterhalten. Gegen halb vier krochen dann auch die letzten in ihre Schlafsäcke.

Nach einer sehr kurzen Nacht begannen wir den Morgen gemütlich mit einem ausgiebigen Frühstück, bei dem es wieder viel zu quatschen und zu lachen gab, aber auch einige müde Blicke. Bevor wir uns verabschiedeten, packten alle nochmal an und brachten das Calypso und die Küche wieder in ihren Urzustand. Das dauerte zwar eine gute Weile, aber es war toll zu sehen, wie alle wieder zusammenhalfen und das Putzen auch noch richtig Spaß machte.

 



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